Meine Philosophie

Sehr geehrte Pferdebesitzerin, sehr geehrter Pferdebesitzer,

meine Ausführungen würde ich gerne mit diesen wunderschönen und beeindruckenden Bildern beginnen. Sie stellen Lektionen aus der Arbeit der klassischen Reitkunst dar. Die Levade und die Courbette Inhalt der Arbeit über dem Boden. 

              

Was haben diese Bilder mit der Pferdeosteopathie zu tun?

Für mich gibt es deutliche Zusammenhänge. Jedes Pferd, egal in welchen reiterlichen Disziplinen es bewegt wird, braucht einen optimal funktionierenden Körper. Es benötigt ein optimales Management, um zufrieden seine Arbeit zu machen. Die Symbyose zwischen Reiter und Pferd gelingt nur dann, wenn viele Bausteine ineinandergreifen.

Wir als Pferdeosteotherapeuten, tragen mit unseren handwerklichen Fähigkeiten dazu bei, sie diesem Ziel näher zu bringen. Ich persönlich erstrebe, neben meinen therapeutischen Handgriffen, die natürlich Priorität haben, das dazugehörige Umfeld abzudecken.

Ein Netzwerk um das Pferd, bestehend aus Pferdeosteotherapeuten, Tiermediziner, Hufschmied, Sattler, erfahrenen  Reitlehrern und natürlich der Reiter selbst, der die Entscheidung trifft Fachleute zu Rate zu ziehen.

Durch meine jahrelange Erfahrung im humanosteopathischen Bereich in eigener Praxis und seit über 40 Jahren im Umgang mit Pferden, kann ich mich nicht zuletzt auch um Probleme des Reiters kümmern. Es kommt nicht selten vor, dass Asymetrien im Körper des Reiters nach einer bestimmten Zeit auf das Pferd übertragen werden. So greift ein Rädchen ins andere.

Die Zusammenarbeit mit den einzelnen oben genannten Berufsgruppen ist in Vorbereitung. Ich persönlich werde mich im Sattelbereich weiterbilden, sodass ich bald ein komplettes Paket zum Wohle Ihres Pferdes anbieten kann.

Ich freue mich auf effektive, partnerschaftliche Zusammenarbeit. Zum Abschluss meiner Ausführungen darf ich mir erlauben Xenophon (Feldherr, Staatsmann und Vater der klassischen Reitkunst um 400 v. Chr.). zu zitieren „Erzwungenes und Unverstandenes ist niemals schön und wäre gerade so, als ob man durch Peitschen und Stacheln einen Tänzer zum Herumspringen zwingen wollte, dadurch wirken Mensch und Pferd eher hässlich wie schön.“

Mein außerordentlicher Dank gilt der Spanischen Hofreitschule in Wien, die mir erlaubt hat das Bildmaterial zu verwenden.

Ihr Markus Kalpers